Was kostet eine Website für einen kleinen Betrieb wirklich?
„Was kostet eine Website?“ ist eine der ersten Fragen, die wir im Kennenlernen hören. Die ehrliche Antwort lautet, dass es fast alles kosten kann, von 0 Euro mit einem kostenlosen Baukasten bis zu fünfstelligen Beträgen bei einer großen Agentur. Das hilft niemandem weiter. Deshalb zeigen wir hier, wovon der Preis abhängt, was viele vergessen mitzurechnen und was eine Website bei uns kostet.
Wovon der Preis abhängt
Den größten Unterschied macht die Zahl der Seiten. Eine Website mit Start, Leistungen, Über uns, Karriere und Kontakt ist etwas anderes als ein Auftritt mit 40 Unterseiten für jede einzelne Leistung.
Dann kommen die Funktionen dazu. Ein Kontaktformular gehört heute zur Grundausstattung. Ein Online-Shop, eine Terminbuchung, ein Login für Kunden oder eine Anbindung an Ihre Warenwirtschaft kosten deutlich mehr, weil sie programmiert, getestet und gewartet werden müssen.
Der dritte Punkt sind die Inhalte, und hier wird es oft unterschätzt. Wer schreibt die Texte, wer macht die Fotos? Wenn Sie alles fertig liefern, wird es günstiger. Wenn die Agentur Texte schreibt, Fotos organisiert und mit Ihnen gemeinsam herausarbeitet, was Ihren Betrieb ausmacht, steckt darin viel Arbeit. Ohne gute Texte bringt aber auch das schönste Design wenig.
Die Kosten nach dem Start
Viele Angebote nennen nur den Preis für den Bau. Danach kommen Kosten, über die vorher keiner spricht.
- Hosting, also der Platz auf einem Server, und die Domain.
- Das SSL-Zertifikat, damit im Browser das Schloss erscheint.
- Updates für das System und die Erweiterungen. Bei WordPress-Seiten passiert das ständig, und wer es auslässt, riskiert Sicherheitslücken.
- Backups, damit nach einem Fehler nicht alles weg ist.
- Änderungen. Neue Öffnungszeiten, ein neuer Mitarbeiter, eine neue Stelle. Viele Agenturen rechnen jede Änderung nach Stunden ab.
Gerade der letzte Punkt sorgt dafür, dass Websites veralten. Wenn jede kleine Änderung eine Rechnung auslöst, lässt man es eben. Zwei Jahre später steht auf der Startseite noch die Weihnachtsaktion von 2024.
So rechnen Sie Angebote richtig
Der Baupreis allein sagt wenig. Vergleichen Sie, was die Website in den ersten zwei Jahren insgesamt kostet, und fragen Sie bei jedem Angebot nach.
- Was kostet der Bau, und wie viele Seiten sind drin?
- Was kosten Hosting, Domain und Updates im Monat?
- Was kostet eine Änderung an Texten oder Bildern, und wie schnell wird sie erledigt?
- Wem gehören am Ende die Website und die Domain?
- Was passiert, wenn Sie kündigen?
Ein Angebot, das beim Bau günstig ist und bei jeder Änderung 80 Euro pro Stunde verlangt, kann nach zwei Jahren teurer sein als ein höherer Festpreis mit Pflege.
Was eine Website bei uns kostet
Wir haben dafür ein festes Paket, weil die meisten Betriebe, mit denen wir arbeiten, ähnliche Dinge brauchen. Der Bau kostet einmalig 2.500 Euro netto. Dafür bekommen Sie bis zu fünf Seiten, etwa Start, Leistungen, Über uns, Karriere und Kontakt. Die Website funktioniert auf dem Handy so gut wie am Rechner, Texte und Bilder erarbeiten wir mit Ihnen, und die Grundlagen für Google und KI-Suchen sind dabei.
Danach kostet die Pflege 89 Euro netto im Monat, bei 12 Monaten Mindestlaufzeit. Darin stecken Hosting, SSL, Backups und Updates. Und Texte, Bilder oder Termine ändern wir so oft Sie wollen, in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Neue Seiten oder Funktionen besprechen wir vorher und bieten sie separat an.
Im ersten Jahr sind das zusammen 3.568 Euro netto, ab dem zweiten Jahr 1.068 Euro im Jahr. Mehr kommt nur dazu, wenn Sie neue Seiten oder Funktionen möchten, und das wissen Sie vorher.
Keine Stundenzettel.
Wann sich das Paket nicht lohnt
Wenn Sie einen großen Online-Shop brauchen, eine Plattform mit Login oder 30 Seiten zum Start, passt ein festes Paket nicht. Dann braucht es ein eigenes Angebot. Und wer gern selbst an der Website bastelt und Zeit dafür hat, kommt mit einem Baukasten günstiger weg. Was dabei für und gegen einen Baukasten spricht, steht in unserem Artikel Baukasten oder Agentur.
Für die meisten Betriebe mit 5 bis 50 Leuten reichen fünf gute Seiten aber völlig. Wichtiger als die Zahl der Seiten ist, dass sie aktuell bleiben.